Und noch einmal die verflixte Sieben

Es ist ein sehr heißer Som­mer, Berlin ächzt unter der Hitze und auf Johanna´s Grab wächst Klee. Mit ganz kleinen Pflänzchen hat es ange­fan­gen und ich hab sie ste­hen lassen. Es erschien mir irgend­wie passend. Nun bre­it­et sich der Klee wie ein schützen­der Tep­pich zwis­chen den bun­ten Blüm­chen aus, die wir gepflanzt haben. Ein Lächeln auf dem Gesicht denke ich mir, das wird ihr gefall­en, ich seh sie vor mir, auf ein­er Blu­men­wiese hält sie die Hände schützend über ein Gänse­blüm­chen und freut sich: „Guck mal, so ein schönes Blüm­chen“. Wie behut­sam sie manch­mal über die Wiese ging, denn sie wollte kein Blüm­chen zertreten und keinen Käfer ver­let­zen. Das war natür­lich nicht immer so, aber doch so oft, dass es mir in Erin­nerung geblieben ist.

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