Die Geschichte von einem Ball, einem Pinguin und einem kleinen Kater

Dieser Som­mer ist anders — anders, weil mich Geschicht­en von Johan­na erre­ichen, ohne dass ich danach gefragt habe. Es begin­nt mit Grüßen aus dem All­gäu. Unsere Fre­unde aus Jena sind mit ihren bei­den Mäd­chen ger­ade im Kinder­hos­piz St. Niko­laus. Mit ihnen hat­ten wir fünf Jahre zuvor genau dort gemein­sam Urlaub gemacht, das erste und lei­der einzige Mal. Natür­lich schick­en sie mir ein Foto unser­er Find­us-Fahne aus dem Erin­nerungs­garten. Ich bin erstaunt, wie gut man den Kater noch erken­nen kann. Die Sonne und Johanna´s Dat­en sind inzwis­chen verblasst. Doch schlimm finde ich das nicht, eher angemessen. Ganz automa­tisch erin­nere ich mich daran, wie ich nahezu fieber­haft diese Fahne genäht habe. Vom Entwurf bis zur Fer­tig­stel­lung vergin­gen nur 3 Tage. Natür­lich musste es der Kater Find­us sein, denn Johan­na liebte die Geschicht­en von Find­us und dem alten Pet­ter­son. Die fer­tige Fahne wurde dann an die Pin­nwand gehängt als Sym­bol dafür, dass ihr Besitzer ger­ade im Haus zu Gast ist. Nach unser­er Abfahrt ist sie sich­er neben die vie­len anderen Fah­nen unter die Decke gehangen wor­den. Ich fand das damals beein­druck­end und schön, weil sich die Fah­nen wie eine Girlande durchs Haus zogen. Es sah so bunt und fröh­lich aus. Die Geschichte von einem Ball, einem Pin­guin und einem kleinen Kater weit­er­lesen